Business Artisten brauchen kein dickes Fell
Bleiben Sie sich treu, und zeigen Sie wer Sie sind, das ist das A und O Ihres Geschäfts.Sich so zu "outen" macht Sie aber total angreifbar und wird Angriffe aus Übermut oder aus Neid anziehen.
Wie reagieren sie darauf, oder wie schützen Sie sich? Wichtig ist es für Sie darauf Antworten zu haben, denn nur dann werden Sie bereit sein, sich vollends mit Ihrem Werk oder Angebot in die Öffentlichkeit zu trauen. Und nur dann sind Sie bereit 100% zu geben, selbst wenn nicht gleich eine "Belohnung" folgt.
Oft hört man: Da muss ich mir eben ein DICKES FELL ZULEGEN. Schön und gut, die Gefahr dabei ist aber, dass Sie sich abhärten und Ihre Sensibilität aufgeben.
Das distanziert Sie wiederum und Sie wollen doch die Distanz zugunsten größerer Nähe abbauen.
Ich erlebe es immer wieder v.a. bei Frauen dass sie durch die Verletzungen und Frustrationen, die sie im Umgang mit "Geschäftsmännern" erfahren, hart und "unweiblich" werden, das ist schade.
Und gerade Männer härten oft ab, ohne dass sie es merken, oder sie sind sogar noch stolz darauf so "hart im Nehmen" zu sein. Das wird es Ihnen aber sehr schwer machen, Menschen für sich ein zu nehmen.
Wie soll ich ohne "dickes Fell" überleben, fragen Sie zu Recht.
Die Lösung versuche ich anhand des folgenden Beispiels zu erklären:
Sie hören sich z.B. die abwertende, relativierende oder tröstende Meinung eines Betrachters zu Ihrem Kunstwerk an, Ärger und Unmut sammeln sich an.
Um dies zu verhindern wollen Sie sich ein dickes Fell zulegen.
Stattdessen empfehle ich Ihnen, lassen Sie die Meinung auch weiterhin in sich hinein, bleiben Sie "dünnhäutig" und verwerten Sie, was aus der Meinung zu verwerten geht, und bedanken Sie sich für die Offenheit Ihres Gegenübers. Decken Sie für sich alleine schonlungslos auf, was aufzudecken geht. Verwandeln Sie dann mutig das, was Sie entdeckt haben, in eine neue Erkenntnis über Sie selber.
Falls noch keine Entspannung eintritt und noch Ärger da ist, haben Sie noch nicht alles aufgedeckt.
Heraus zu finden, was Sie verärgert hat, und Dies auszusprechen tut gut. Schreiben sie auf, was Sie erkannt haben und ändern Sie Ihr Verhaltensmuster.
Eine hervorragende andere Möglichkeit, die etwas Übung erfordert, dann aber bestens funktioniert:
Die Umleitung der negativen Energien wie Ärger und Unmut auf eine konstruktive Tätigkeit.
"Dann mache ich doch endlich mal (nur um den Ärger los zu werden) die Buchhaltung vollends fertig."
Oder eine Möglichkeit die mir eine Leserin geschrieben hat:
"Ansonsten ist im Frühjahr und Sommer Unkraut rupfen auch ein sehr probates
Mittel, besonders Gierschpflanzen kann man dann gut loswerden :-)"
Die Umleitung funktioniert leider immer nur auf kurze Zeit, irgendwann ist es notwendig das alte Muster zu entlarven und zu verwandeln.
Fazit: Wenn Sie eine Meisterin oder Meister im Ärger loswerden sind, brauchen Sie kein dickes Fell und bleiben sensibel und offen.
Deshalb meine Frage an Sie: Wie gehen Sie mit Ärger und Unmut um, ohne unsensibel zu werden? Wie bleiben Sie dünnhäutig?
Meine Antwort: reinlassen, aufdecken, verwandeln
Freiheit von äußeren Zwängen
Verehrte Leserinnen und Leser,folgende Email habe ich (im ungefähren Wortlaut) erhalten,
"Lieber Herr Fluhr,
ach wie gerne würde ich kommen oder wieder mal mitmachen. Doch z.ZT. ist leider alles sehr schwierig unter einen Hut zu kriegen.....Ich sitze zwischen allen Stühlen.........ja gehe oft leer aus. Wie mache ich mich von äußeren Zwängen frei?"
Eine wertvolle Frage, und wenn Sie jetzt denken, ja Gott sei Dank habe ich dieses Problem nicht, dann überlegen Sie kurz, ob das wirklich stimmt oder ob es Sie nicht doch betrifft.
Mich jedenfalls hat diese Frage getroffen. Mir war klar, dass diese Frage für fast alle Menschen existentiell wichtig ist. Es gibt wohl kaum eine Person, die von äußeren Zwängen frei ist.
Folgende Überlegungen biete ich Ihnen an:
1. Äußere Zwänge sind Aufgaben, die Ihnen aufgezwungen wurden. Etwas, was Sie nicht frei gewählt haben.
2. Finden Sie als erstes heraus:
-a Welche dieser Aufgaben sind wirklich zu erledigen?
-b Welche davon müssen wirklich SIE erledigen?
-c Welche Aufgaben kann jemand anderes besser erledigen?
-d Wie können Sie die Aufgaben, die SIE erledigen müssen, so erledigen, dass alle, einschließlich SIE, dabei gewinnen?
3. Gehen Sie die Aufgabe erst an, wenn Sie die letzte Frage ausreichend beantwortet haben.
4. Um eine solche Aufgabe wirklich erfüllen zu können, müssen Sie meist ins Gespräch mit den beteiligten Personen gehen und gemeinsam Antworten suchen.
Falls Sie das Gefühl haben, dass SIE alle Aufgaben erledigen müssen, weil niemand anderes außer Ihnen dafür in Frage kommt, dann untersuchen Sie genauer, ob das wirklich stimmt.
Oft hat es mit einer gewissen Kontrollsucht oder auch Misstrauen in die Fähigkeiten der anderen Menschen zu tun, wenn Sie den Eindruck haben, es geht alles schief, wenn Sie sich nicht darum kümmern.
Wir sind Gemeinschaftswesen, deshalb liegt die Lösung oft eben auch darin die Probleme gemeinsam zu lösen.
Deshalb frage ich Sie:
Welche äußeren Zwänge können Sie entdecken, die Sie blockieren? Mit welchen Personen müssen Sie reden, um eine Lösung zu finden?
Welche Aufgaben lösen Sie ab jetzt in der Gemeinschaft und nicht mehr im Alleingang? Mit wem sind Sie bereit den Ruhm der Aufgabenlösung oder Problemlösung zu teilen?
Oder auch: Welche äußeren Zwänge brauchen Sie, um unfrei zu bleiben und nicht die Verantwortung für Lösung und Erfüllung in Ihrem Leben zu übernehmen?
Ich wünsche Ihnen allen eine erfüllte und befreite Zeit, und bitte Sie die Freude, die Lust und den Spaß am Leben nicht zu vergessen.
"Business Artisten haben jeden Tag Geburtstag"
Mit herzlichen Grüßen wünsche ich Ihnen alles Gute
Seminar für Business Artisten
Eine Karriere ist wie ein Kunstwerk, sie muss genauso mit Kreativität erzeugt werden, wenn sie glücklich machen soll.
Eine solche Karriere kann nicht einem vorgegebenen Modell folgen. Grundlage kann nur das Wissen darüber sein, was man wirklich will, braucht und sich wünscht.
Geld alleine wird z.B. niemand glücklich machen. Es geht um mehr als Geld, sonst ist eine erfolgreiche Karriere nicht möglich.
Der natürliche Geldfluss setzt erst dann ein, wenn klar ist, wofür das Geld verwendet werden soll. Und dies gilt nicht nur für Geld, sondern für jegliche Form von Energie wie Humor, Freude, Liebe, Hass. Sowohl positive als auch negative Energien brauchen ein Ziel und Kanalisation. Für eine erfolgreiche Karriere ist es notwendig durch die entsprechende Klarheit sämtliche fließenden Energien zu kanalisieren.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier
Eine solche Karriere kann nicht einem vorgegebenen Modell folgen. Grundlage kann nur das Wissen darüber sein, was man wirklich will, braucht und sich wünscht.
Geld alleine wird z.B. niemand glücklich machen. Es geht um mehr als Geld, sonst ist eine erfolgreiche Karriere nicht möglich.
Der natürliche Geldfluss setzt erst dann ein, wenn klar ist, wofür das Geld verwendet werden soll. Und dies gilt nicht nur für Geld, sondern für jegliche Form von Energie wie Humor, Freude, Liebe, Hass. Sowohl positive als auch negative Energien brauchen ein Ziel und Kanalisation. Für eine erfolgreiche Karriere ist es notwendig durch die entsprechende Klarheit sämtliche fließenden Energien zu kanalisieren.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier
Business Artistin und Künstlerin mit Herz
Liebe Kunstfans,der Tag der Verliebten steht vor der Tür!
Wenn Sie das Besondere lieben und Ihrem „Schatz“ eine außergewöhnliche Freude bereiten wollen,
schenken Sie ihm/ihr eine gemalte Liebeserklärung! Eine reiche Auswahl neu kreierter und sinnlicher Herzen meiner aktuellen „Herzserie“
heisst Sie exklusiv in 7 der schönsten und kreativsten Blumenläden Münchens willkommen!
„Schenken Sie Liebe“
01.02. – 28.02. / 18.03.2007
Die genauen Ausstellungstermine & Adressen der ausgewählten „Blumenfeen“ entnehmen Sie bitte der beiliegenden Liste. Bitte drauf klicken und sie wird vergrößert.

Herzliche Grüße
Alexandra Dunkel
P.S. Ihre Website (zu finden auf der rechten Seite unter "weitere Business Artisten") zeigt Einige der wunderschönen Herzbilder, Alexander Fluhr
Schreiben ist Denken
Schreiben ist nicht nur festhalten und speichern. Schreiben ist in erster Linie Denken. Und zwar eine spezielle Art zu denken. Es wird sortiert, formuliert und überprüft was man erlebt oder herausgefunden hat. Diese Art zu denken ist viel produktiver als die übliche Art zu denken, die mehr aus reproduzieren und interpretieren besteht. Schreiben ist kreatives Denken und deshalb sehr zu empfehlen. Schreiben löst eine spezielle Form der Kreatviität aus, bei der reale Ergebnisse entstehen. Was geschrieben ist, hat den ersten Schritt aus dem Kopf heraus in die Wirklichkeit gewagt. Das ist der Grund weshalb es auch Mut erfordert Ausgedachtes und Formuliertes nieder zu schreiben. Nochmehr Mut erfordert es, Dies auch noch zu veröffentlichen. Also nichts wie los, Business Artisten sind mutig und kreativ, also schreiben sie.
Das Spielfeld erweitern

Das Spiel des Lebens verliert seine Spannung, Langeweile macht sich breit, zuviel Sicherheit lässt eine gemütliche Trägheit zu. Kennen Sie das auch? Nichts gegen Sicherheit oder auch Entspannung, aber wie komme ich mit der Trägheit, die mich auch für Frust und eine versteckte Art von Depression anfällig macht, zu recht?
Oft sind das alles Symptome dafür, dass das Spielfeld in dem sich mein Leben abspielt, zu überschaubar, zu klein geworden ist.
Dann ist es höchste Zeit dafür, das Spielfeld zu erweitern. Das ist das ultimative Gegengift gegen ein zu sicheres langweiliges Spiel. Stellen Sie sich vor, während eines Fussballspiels würde plötzlich das Spielfeld um das Doppelte verbreitert werden und ein zusätzlicher Ball käme ins Spiel. Das würde sicher das langweiligste Spiel wieder spannend werden lassen.
Schöne Theorie, gute Idee, aber was hat das mit meinem Leben zu tun?
Lassen Sie es uns einfach mal ausprobieren.
Welche Spielregeln könnte ich denn verändern?
Wo könnte ich das gleiche Spiel, aber doppelt so groß, vielleicht mit doppeltem Einsatz, spielen?
Das Buch
Eine Leserzuschrift: hab heut dein buch bekommen - merci für die lieferung -
und will dir kurz meinen ersten eindruck übermitteln, den ich beim " überfliegen " des buches gewonnen habe........leicht, würzig, witzig - ein pocketbuch, das mit dem inhalt " gut zu verdauen " ist , da mich der inhalt anspricht - keine " langen unverständlich geschriebene wortphrasen, sondern - appetithappen - die man leicht verdaut beim lesen.......überfordert den leser nicht..............und sowas find ich " spannender als eine lektüre, die 300 seiten umfasst und man am schluss das gefühl hat - " leer und ausgelutscht zu sein "............bzw. der verstand irgendwie kapriolen schlägt , um sich erst wieder " einzufinden oder besser gesagt einzupendeln "........
Das Buch ist im Buchhandel oder Online (Amazon etc.) zum Preis von 12.- € erhältlich. Autor: Alexander Fluhr Titel: "Business Artisten, locker und intelligent Geschäfte machen"
Buch hier direkt bestellen
Mit zwei Business Artisten New York erleben!

DAS Event für Business Artisten aller Art.
Besuchen Sie mit uns die Stadt der Superlative. Ein kulturelles und unterhaltsames Programm wird Ihnen Manhattan schmackhaft machen.


Alexander Fluhr und Berthold Hanfstein
führen Sie durch eine Ihrer Lieblingsmetropolen.
Museen, internationale Kunstmesse, Künstler, Wolkenkratzer, was wollen Sie mehr?
Donnerstag 22. Februar - Dienstag 27. Februar 07 (direkt nach Aschermittwoch)
1399.- Euro Gesamtpreis (Flüge, Hotelübernachtungen, Eintritte)
Weitere Informationen und Details: Top of the World
Die Idee einer typischen Business Artistin



Wo kann man besser malen lernen als bei einer tollen Malerin. Für alle im Raum Schweinfurt sehr zu empfehlen, das "Atelier zum Malermeister". Tolle Bilder, tolle Kurse und viel mehr. Business Artisten sind kreativ und haben gute Laune. Das wird auf dieser Einladung zum Gutscheine verschenken sehr deutlich. Wer bekommt da nicht Lust?
Auf der rechten Seite unter der Überschrift: Weitere Business Artisten finden Sie die Website von Dorothea Göbel.
Business Artisten im Buch "Wir nennen es Arbeit" entdeckt

Hier ein Interview in der Zeitschrift "Das Parlament" herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung. Auch dort tauchen über den Umweg es Buches "Wir nennen es Arbeit" Business Artisten auf.
Das Glück jenseits der Büros
Holm Friebe und Sascha Lobo über ihr Buch "Wir nennen es Arbeit"
Das Parlament: Euer Buch trägt den Untertitel: "Die digitale Bohème oder: Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung." Was kritisiert Ihr an einer Festanstellung?
Holm Friebe: Das "System Festanstellung" funktioniert heute auf zwei Ebenen nicht mehr. Zum einen gesellschaftlich, weil Vollbeschäftigung nicht mehr möglich ist und Arbeit nicht mehr an alle verteilt werden kann. Zum anderen funktioniert es aber auch nicht mehr für die, die Arbeit und eine Festanstellung haben - zumindest nicht mit den Glücks- und Stabilitätsversprechen, die damit immer einhergingen. Heute müssen sich die Festangestellten ihrem Unternehmen flexibel anpassen. Wenn es den Standort verlagert, müssen sie mitziehen. Wenn das Unternehmen völlig von der Bildfläche verschwindet, stehen sie ohne alles da, weil sie nicht gelernt haben, sich auf eigene Faust durchzuschlagen. Fest angestellt sein bedeutet Routine, Anpassung und Loyalität. Dafür gibt es außer Geld nur sehr wenig zurück.
Das Parlament: Das Gehalt bezeichnet Ihr als Schmerzensgeld...
Sascha Lobo: Richtig. Man wird bezahlt, weil man von Montags um acht bis Freitag 18 Uhr im Unternehmen ist und nicht wegen seiner Produktivität oder weil man etwas leistet. Es machen ja in Konzernen auch nicht die Menschen Karriere, die besonders fähig sind, sondern jene, die am besten Taktieren können und die Unternehmenspolitik beherrschen. Das finden wir äußerst problematisch. Wir halten unser Konzept dagegen und sagen: Wir haben keine Lust, 80 Prozent unserer Arbeitszeit mit politischem Gedöns, Mobbing und internen Geschichten zu verbringen. Wir wollen produktiv arbeiten und zwar in Bereichen, auf die wir richtig Lust haben.
Holm Friebe: Unsere Erfahrung ist auch, dass man in zwei, drei Stunden am Tag sehr viel produktiver sein kann, wenn man sich die Zeit selbst einteilt und in der Stimmung ist, etwas zu machen. Es ist einfach unglaublich, was passiert, wenn man Zeit und Ort vergisst und ganz mit seiner Aufgabe verschmilzt. Nur werden solche Momente systematisch abgeschaltet durch die korsettartigen Strukturen einer Festanstellung - da ist ein ganzer Tag weg, ohne dass man etwas geschafft hat, weil die ganze Zeit mit Meetings und Abstimmungen drauf geht.
Das Parlament: Euer Gegenmodell zur Festanstellung ist die "digitale Bohème". Was versteht Ihr darunter?
Holm Friebe: Mit der Bohème meinen wir nicht eine Lebensform in der Art, was man anzieht, in welche Konzerte man geht oder welche Drogen man nimmt. Wir meinen damit eine bestimmte Form des Zusammenarbeitens, das in Kollektiven stattfindet und an unterschiedlichen Orten. Charakteristisch dafür ist eine Arbeits- und Kreativkraft, die sehr wenig kapitalintensiv ist. Durch das Digitale hat das heute eine völlig neue Dimension bekommen: Das Internet ist für die Bohème zur Schlüsseltechnologie geworden, zur gemeinsamen Plattform und Basis. Vieles, wofür man früher einen mittelständischen Betrieb gebraucht hätte, kann man jetzt ganz einfach mit dem Laptop machen.
Sascha Lobo: Früher haben Kommunikation und Vertrieb wahnsinnig viel Geld gekostet. Deshalb hat es die analoge Bohème im Gegensatz zur digitalen auch nie geschafft, ihre vorhandenen PS auf die Straße zu bringen. Sie hat Produkte hergestellt zwischen Gitarre, Leinwand und Papier, auf das sie mit Stiften geschrieben hat. Nur haben ihre Ideen nicht genug Verbreitung gefunden und daher keinen Gewinn gebracht.
Das Parlament: Was ist Eure Alternative?
Sascha Lobo: Wir beschreiben neue Produktions- und Arbeitsweisen, die mit dem Internet auch zu gewinnbringenden Arbeitsweisen werden. Blogs und Onlineshops sind heute extrem preisgünstig zu machen, man kann also nicht nur schöne Produkte herstellen, sondern sie auch für Geld verkaufen.
Das Parlament: Könnt Ihr Beispiele dafür nennen?
Holm Friebe: Grundsätzlich verkauft die digitale Bohème im Internet eine unglaubliche Vielfalt an Produkten, die früher einfach keinen Gewinn eingebracht haben, weil Anbieter und Nachfrager nicht zusammen kamen. Das Netz stößt Türen auf und macht es möglich, dass Nischen-Konsumenten und Nischen-Produzenten zueinander finden. Damit werden ganz neue Geschäftsmodelle möglich.
Sascha Lobo: Ein Beispiel ist etwa die Internetplattform "innocentive.com". Dort stellen pharmazeutische Firmen biochemische Probleme ins Netz und loben dafür Preisgelder von bis zu 100.000 Dollar aus. Wissenschaftler, wo auch immer sie sitzen, können diese Probleme dann lösen und damit Geld verdienen. Die Vermittlung hat schon über 100 Mal geklappt. Es gibt in England auch eine Internetbank, "zopa.co.uk", wo Nutzer anderen Nutzern Geld leihen und damit Geld verdienen. Und das funktioniert irrsinnig gut! Eines der abgedrehtesten Geschäftsmodelle, die wir gefunden haben, ist aber sicher der "Dead Body Guy", ein Amerikaner, der gerne bewegungslos herumliegt und deshalb Fotos von sich als Leiche ins Internet gestellt hat, so mit Schraubenzieher im Kopf und Ketchup beschmiert auf dem Boden. Er hat das so geschickt gemacht, dass Filmproduktionsfirmen auf ihn aufmerksam wurden und er heute zur gefragtesten Filmleiche in Amerika geworden ist.
Das Parlament: Bei Euch klingt das alles ganz wunderbar und einfach. Aber ist Euer Bild der digitalen Bohème nicht ein sehr idealisiertes?
Sascha Lobo: Zum Teil ja. Wir sagen schon, dass dieses Leben extrem schön ist, wir wollen aber auch nicht verschweigen, dass es schwer ist. Es gibt Durststrecken, es gibt Momente der Unsicherheit, und es ist auch ganz klar, dass die digitale Bohème nicht für jeden funktioniert. Leute, die es einfach nicht aushalten, nicht zu wissen, wovon sie in drei Monaten die Miete bezahlen können, sollen um Gottes Willen in ihrer Festanstellung bleiben.
Das Parlament: Und was sollten die anderen machen?
Holm Friebe: Den empfehlen wir, klein anzufangen und auszuprobieren, was funktioniert und was nicht. Was nicht funktioniert, muss man unsentimental in die Tonne treten. Das ist natürlich ein anspruchsvolles Programm, aber unserer Erfahrung nach lohnt es sich am Ende. Wenn man sich quersubventioniert durch verschiedene Brotjobs, wird man irgendwann festen Boden unter den Füßen finden.
Sascha Lobo: Außerdem haben doch die Festangestellten heute auch nicht mehr die Sicherheit, die sie vor Jahren noch hatten. Es gibt Leute, die haben 20 Jahre lang bei Siemens gearbeitet und wurden dann von BenQ aufgekauft. Heute wissen sie nicht mehr, ob sie Weihnachten noch Geld bekommen. Das sind oft Menschen, die nicht mal ihren eigenen Rechner updaten können, weil es dafür immer einen Sys-temadministrator gab. Die wissen gar nicht, was sie machen sollen ab Januar! Die digitale Bohème ist nicht im Ansatz so aufgeschmissen, wenn sie einen oder zwei Auftraggeber verliert.
Das Parlament: Was empfehlt Ihr den vielen jungen Leuten, die Schwierigkeiten haben, einen festen Job zu finden und auf dem Weg dahin ein unbezahltes Praktikum nach dem anderen machen?
Sascha Lobo: Wir sagen ganz deutlich: Überlegt Euch, ob das vierte unbezahlte Praktikum tatsächlich das richtige Mittel ist. Die Realität sieht doch so aus, dass die normalen Angestellten mit ihren politischen Techtelmechteln oft so beschäftigt sind, dass die tatsächliche Arbeit von Praktikanten, Volontären und Zeitarbeitskräften gemacht wird, die verzweifelt versuchen, sich zu beweisen. Wir empfinden das als Zumutung. In dieser Zeit kann ich in jedwedem selbständigen Bereich mehr als nichts verdienen und bessere Aufträge erarbeiten als keine!
Holm Friebe: Die Leute sollten vor allem endlich diesen Zwang ablegen, immer schon im Kopf jeden Eintrag im Lebenslauf vor dem Personalchef zu rechtfertigen. Viele haben unheimlich viel Angst davor, etwas auszuprobieren, weil es schief gehen und sie in Erklärungsnot geraten könnten wegen eines "verpfuschten" Jahres im Lebenslauf. Wir wollen die Menschen motivieren, Fakten zu schaffen und etwas zu machen, was sie vielleicht irgendwann in die Situation bringt, nie wieder eine Bewerbung schreiben zu müssen. Das ist ein sehr erstrebenswerter Zustand.
Das Parlament: Klingt ermutigend…
Sascha Lobo: Ja, aber wir wollen nicht nur Mut machen, sondern den Leuten auch eine neue Perspektive zeigen. Wir zeigen, dass man irgendwann in einem Bereich so gut sein kann und so interessante Sachen machen kann, dass man damit sogar Geld verdient. Dann kann man sagen: Lieber Konzern, Du hast vielleicht "tolle" Jobs am Start, aber ich habe keine Lust auf den ganzen Quatsch! Statt nach dem Abteilungsleiterjob bei Siemens zu streben, sollten die Leute lieber tun, was sie gut können und was ihnen Freude macht.
Das Gespräch führte Johanna Metz
Holm Friebe / Sascha Lobo: Wir nennen es Arbeit. Die digitale Bohème oder: Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung. Heyne Verlag, München 2006; 304 S., 18,50 Euro.
Augsburgs Aerster Art Agent

Die Visitenkarte zeigt es deutlich, ein Business Artist. Ist das seriös? Nein das ist echt. Business Artisten sind echt und offen, sie zeigen, was sie wollen. Wenn er Strandspaziergänge in der Sonne liebt, könnte es doch Sinn machen mit ihm zusammen zu arbeiten. Wer hat nicht Lust darauf? Also nichts wie los......
Sie finden ihn unter dem link auf der rechten Seite "Weitere Business Artisten"
Eine Business Artistin der anderen Art: Laurion


Im Internet entdeckt und kontaktet. Ich war beeindruckt, spirituelle Kunst vom Feinsten. Es macht Spaß und ist interessant auf ihren Blogs zu surfen. Spirituelle Menschen sind mehrdimensional und vielschichtig, sie entziehen sich dem Schubladendenken. Wenn Sie sie kennen lernen wollen klicken Sie auf Laurion auf der rechten Seite unter "weitere Business Artisten".
Business Artist in Stuttgart gesichtet

Womit er sich verraten hat: "Eigentlich arbeite ich im klassischen Sinne höchstens zwei Stunden pro Tag, der Rest des Tages ist leben." Da musste ich doch nachhaken und schnell war klar: ein Business Artist par excellence. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut, ein Interview folgte, und ich konnte einige meiner Theorien bestätigt finden. In meinem nächsten Buch über Business Artisten werde ich solche Menschen portraitieren.
Hier ein kleiner Vorgeschmack.
Patrick Schnabel hat zwei Geburtstage, einen auf Mutter Erde im Jahr 1977 und einen im Internet im Jahr 1997. Seither ist er im Netz präsent mit eigener Domain. Von 1999 an verfasst er regelmäßig einen Newsletter. Inzwischen hat er 15000 Abonnenten. Wohlgemerkt, es geht hier nicht um eine große Firma mit einer Menge Kunden, sondern um ein Einmann-Unternehmen, das es im Lauf der Jahre geschafft hat, diese Menge an begeisterten Lesern anzuziehen und mit wertvollen Informationen frei Haus zu versorgen. Als seine Abonnenten ihn bitten die gleichen Informationen in Buchform zu veröffentlichen, wird er zum Buchautor und lebt inzwischen von den Büchern. Er verkörpert Lean Management pur. Alles läuft über Internet und elektronisch. Automatisierte und optimierte Vorgänge halten ihm die Arbeit vom Leib. Und das Ganze, weil er Menschen liebt. Alle Informationen und Erkenntnisse, die er aus dem Netz fischt, stellt er sofort gut recherchiert und analysiert zur Verfügung. Danach entstehen in regelmäßigen Abständen die Bücher.
Im Judo findet er den idealen Ausgleich zur Kopfarbeit. Die Körperarbeit tut ihm gut, die meiste Freude kommt aber auf, als er vom Kindertraining, das er leitet, erzählt. Intuitiv und direkt versteht er sich mit Kindern.
Lieben Business Artisten Kinder, weil sie ihnen ähnlich sind? Könnte sein.
Abonnieren
Posts (Atom)


